Fakten

Wusstest Du, dass...

Der Weg über die Scheidung zum Sozialfall - Muss das sein?
Die jetzige Scheidungspraxis in unserer Gesellschaft droht, viele Männer zu Sozialfällen zu machen. Nach der Trennung/Scheidung verdoppeln sich die Ausgaben (Zwei Wohnungen, Zweifach Versicherungen, Zwei Fernsehen, zwei Autos, 2 Kinderzimmer, etc.)... Ein Einkommen reicht nicht mehr. Gleichzeitig aber:
Hat die getrennte/geschiedene Frau (oft über 30 oder 40) oft Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt wieder einzusteigen
Hat die Frau meistens die Obhut über die Kinder und empfindet die Arbeit als Doppelbelastung. Für sie ist es oft die bequemste Lösung, zu Hause zu bleiben und vom Mann die entsprechende Pension -wenn möglich auf Lebenszeiten - zu fordern. Aber diese durch die Gerichte und Institutionen zu oft gestützte Stellung steht im Widerspruch zum modernen Leben... und zur Emanzipation der Frau!
Flinke Scheidungsanwälte und -Anwältinnen verstehen es, "die Interessen der Frau" zu verteidigen und schrauben die Forderungen an den Mann in den Himmel.

Bei Konflikten müssen oft riesige Summen an die Anwälte bezahlt werden.
Der Mann hat oft das Gefühl, er sei "für die Familie verantwortlich" und gibt einfach nach (bis er einmal die Ersparnisse aufgebraucht hat...)

In der Gesellschaft herrscht das Bild des Mannes als Verantwortlich für das Geld in der Familie und zugleich als brutaler Täter und der Frau als hilfloses, schützenswertes Opfer... Diese Bild prägt viele Entscheide von Institutionen, Beratern, Richter, Lehrer, Beamten, Vormundschaftsbehörden, etc. - Entscheide, oft mit Kostenfolgen zugunsten der Frau, zuungunsten des Mannes

Oft ist der Mann durch Scheidung und Trennung so angeschlagen, dass er Schwierigkeiten am Arbeitsplatz bekommt - Das kann leicht bis zur Arbeitslosigkeit führen! Damit vermindert sich nochmals das Einkommen und verschlimmert sich meistens die Situation, weil die hohen Kosten bleiben...

Schwierigkeiten mit dem Besuchsrecht der Kinder machen oft noch den Rest

Und am Schluss landen viele beim Sozialamt!

Etwas muss sich ändern Was kann Mann / Frau tun? Die Erhöhung der Zahl der Scheidungen ist eine seit Jahren andauernde Entwicklung. (1970: rund 6'000 Scheidungen / Jahr. 1990: rund 14'000 Scheidungen / Jahr. 2003: Über 16'000 Scheidungen / Jahr). Das wird sich in Zukunft nicht ändern! Die Zunahme der Scheidungen ist ein Produkt der Entwicklung der Gesellschaft, der Emanzipation und Gleichberechtigung der Frau: Als Mann das Geld verdiente und Frau zu Hause war und Kinder hütete, waren beide aufeinander angewiesen - wobei Frau sich meistens unterordnen musste. Das ist Heute, als meistens beide Berufstätig sind, nicht mehr der Fall. Jeder verfolgt, vor allem beim immer mehr zunehmenden Individualismus, seine eigenen Interessen.
Ist das gut, ist das schlecht? Das ist auf jeden Fall so, wir müssen damit leben! Und deshalb sollte die Gesellschaft lernen, mit der Scheidung ganz anders umzugehen. Scheidung ist eine nicht unbedingt erwünschte, jedoch ziemlich normale Etappe im Leben eines modernen Menschen! Es geht darum, sich so organisieren, dass Scheidungen einfacher, schneller und weniger schmerzhaft über die Bühne gehen. Es geht darum, dass beide nach der Scheidung gute Chancen haben, ein neues Leben anzufangen. Es geht darum, dass der Mann oder die ganze Familie nicht wegen der Scheidung zum Sozialfall wird!Dazu verlangen wir:1. Berufliche Integration - Unabhängige Position der Frau vor, in, und nach der Ehe
Auch nach der Geburt der Kinder sollte die Frau nie den Beruf ganz aufgeben
Mann und Frau sollten sich ständig weiterbilden
Die Gerichtspraxis sollen nicht zulassen, dass eine Frau kurz vor der Trennung die Arbeit aufgibt und vom Mann die entsprechende erhöhte Unterstützung verlangt
Die ALV soll geschiedenen Frauen durch Kurse und Praktika den Wieder Einstieg erleichtern. Wieder Einstieg ist Pflicht! Keine "Renten aufs Leben" für geschiedene Frauen
Generelles Verbot der diskriminierende Inserate, welche Stellen auf eine Alterslasse begrenzen

2. Gemeinsames Sorgenrecht und Erleichterung für getrennte und geschiedene Elternteile!
Wir verlangen das gemeinsame Sorgerecht der Kinder wie in den EU-Ländern: Geschiedene Väter und Mütter sollen beide soweit wie möglich ihre Kinder betreuen können! Fertig mit der überholten Arbeitsteilung Mann/Frau!
Im Trennung- und Scheidungsfall haben Schulbehörden und Jugendämter die Pflichten, bei Elternteile systematisch zu informieren und zu konsultieren
Wir verlangen grosszügige Regelung von Absenzen und Ferien für geschiedene Väter und Mutter
Wir verlangen Steuerleichterungen für getrennte und geschiedene Eltern mit Einkommen unter Fr. 60'000.-/Jahr

3. Pensionskassengelder gerecht verwalten:
Wenn geschiedene wieder heiraten, soll die Hälfte der mitgenommenen Pensionskassenbeiträge wieder dem ehemaligen Partner gutgeschrieben werden

4. Geplante Trennungen und Scheidungen helfen, Kosten sparen
Bei Schwierigkeiten in der Ehe sollten Paare eine Ehe- resp. Scheidungsberatung besuchen
Trennung und Scheidung müssen vernünftig besprochen und geplant werden, Termine und finanziellen Vereinbarungen müssen im Konsens vereinbart werden!

Das gerichtliche "Ehe-Schutz-Verfahren" soll restriktive gehandhabt werden: - Eine rasche Trennung ist nur da zulässig, wo es die Eskalation der Konflikte oder die Interessen der Kinder nachgewiesenermassen fordern.
Ehepaare sollten für die Errungenschaften und die getrennte Vermögensteile getrennte Konten führen, um das Geld im Fall von Trennung und Scheidung gerecht aufteilen zu können.